Obsidian Control Systems hat den Netron FS16 offiziell vorgestellt. Der Managed Network Switch wurde von Grund auf für die spezifischen Anforderungen moderner Veranstaltungstechnik entwickelt und soll als robuste Alternative zu herkömmlichen IT-Switches in Touring- und Festinstallationsumgebungen dienen.
Der 1U-Rackmount-Switch bietet eine Kombination aus zwölf Gigabit-Kupferports (davon wahlweise verriegelbare RJ45-Steckverbinder) und vier Glasfaser-SFP-Ports (ein 10G-Port an der Front sowie drei 1.25G-Ports an der Rückseite). Zudem stellt das Gerät ein PoE+-Leistungsbudget von insgesamt 180 Watt bereit, womit angeschlossene Netron-Knotenpunkte oder andere PoE-fähige Endgeräte direkt mit Daten und Spannung versorgt werden können.
Ein zentrales Feature des Netron FS16 ist das integrierte Preset-System für Umschaltungen im FOH-Bereich: Über vier physische Tasten an der Frontblende, eine externe RJ45-Fernbedienung oder das Web-Interface lassen sich Netzwerkeinstellungen und Signalroutings augenblicklich abrufen. Dies erlaubt unter anderem das nahtlose Umschalten zwischen Haupt- und Havarie-Konsolen (Main/Backup) ohne spürbare Verzögerung.
Neben gängigen Lichtprotokollen wie Art-Net, sACN, MA-Net, HogNet und ETC Net3 unterstützt das konvektionsgekühlte System auch Audio-Protokolle wie Dante inklusive vorkonfigurierter QoS-Presets. Die Konfiguration erfolgt wahlweise über das integrierte Farb-OLED-Display mit Push-Encoder, das interne Webinterface oder das herstellereigene NETRON CLU Management Tool.
Mit dem Netron FS16 reagiert Obsidian Control Systems auf die kontinuierlich steigenden Datenmengen in vernetzten Show-Netzwerken und schließt die Lücke zwischen reiner Kupferverteilung und hochbitratiger Glasfaserinfrastruktur im professionellen Event-Bereich.